Brauchtum und Kultur

Volkstanz wird in den Ortsgruppen Bittelschieß, Mengen, Ostrach und Sigmaringen gepflegt. Die Volkstanzgruppe Sigmaringen trägt seit 1987 eine historische Tracht, die sie zum Teil selbst hergestellt hat.
Die Volkstanzgruppen proben öfters gemeinsam und hatten in den letzten Jahren immer wieder Auftritte.
Volkstanzgruppe Sigmaringen
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Historisches Brauchtum wird in den Ortsgruppen stark gepflegt. An den ööffentlichen Veranstaltungen wie Funkenfeuer, Ostereiersuchen, Maibaumsetzen, Sonnwendfeier, Waldweihnacht nimmt die Bevölkerung teil.

Die Ortsgruppe Inzigkofen unterhält seit10 Jahren ein Bauernmuseum in der früheren Zehntscheuer des Klosters Inzigkofen. Bäuerliche Geräte und Maschinen des 19. Jh. werden ausgestellt, sowie bäuerliche Wohneinrichtungen.

Heimatgeschichtliche Lehrtafeln an historischen Stätten wurden entlang der Wanderwege aufgestellt. Sie geben den Wanderern Informationen über Geschichte von früheren Burgen, von Kapellen, geologischen Besonderheiten u.a.

Erfassen und Dokumentieren von Kleindenkmalen“  im Landkreis Sigmaringen.                  

Die Organisation liegt in den Händen des Schwäbischen Albvereins.

An der Aktion waren 56 Mitarbeiter beteiligt, sie haben Kleindenkmale erfasst, dokumentiert und kartiert. Im Landkreis Sigmaringen standen die Zeugnisse der Volkfrömmigkeit- Feldkreuze, Bildstöcke, Kapellen- im Vordergrund. Insgesamt wurden 1042 Feldkreuze, 124 Bildstöcke, 51 offene Kapellen, 23 Grotten, 7 Kreuzwege registriert. Hinter jedem Feldkreuz steht eine Geschichte. Sie wurden zur Ehre Gottes, aus Dankbarkeit glücklicher Heimkehr, der Bitte um Schutz vor Krankheit, Ungewitter, Hagel errichtet. 70 Gedenksteine und 29 Kriegerdenkmale wurden aufgenommen, daneben Brunnen, Quelltöpfe, Keller, Brücken, Hochbehälter, Fallenstöcke, Mühlräder u.a.

Landrat Dirk Garte dankte allen Mitarbeitern für die ehrenamtliche Arbeit. Frau Martina Blaschka überbrachte die Grüße des Präsidenten Prof. Dr. Planck vom Landesdenkmalamt und hob die gute Zusammenarbeit mit dem Koordinator Willi Rößler hervor. Frau Martina Goerlich von der Außenstelle Tübingen des Landesdenkmalamtes war über die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Kleindenkmale erstaunt. Vizepräsident Günter Hecht würdigte die Arbeit für den Schwäbischen Albverein. Der Kreis Sigmaringen ist damit der erste Landkreis in Baden – Württemberg der die Aktion „Kleindenkmale erfassen und dokumentieren“ flächendeckend abschließen konnte. Willi Rößler zeigte sodann in einem Lichtbildervortrag Dias der Kleindenkmale.

Kulturlandschaftspreis 2004

Der Schwäbische Albverein – Oberer Donau Gau erhielt für die Erfassung von 1722 Kleindenkmalen und 1048 Grenzsteinen im Landkreis Sigmaringen den vom Schwäbischen Heimatbund, der baden württembergischen Sparkassen-Finanzgruppe und der Sparkassenstiftung ausgesetzten Landschaftskulturpreis.

Der Preis wird vergeben an Gruppen oder Personen, die die durch Menschenhand in Jahrtausenden geschaffene Kulturlandschaft mit ihrer Tier – und Pflanzenwelt, ihrer Artenvielfalt, ihrer Vielgestaltigkeit und Schönheit, ihrer Kulturdenkmäler bewahren helfen.

Der Kulturlandschaftspreis wird am 29. Oktober 2004 in Bodnegg, Kreis Ravensburg in Anwesenheit von Minister Stächele vergeben.

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Feldkreuz in Langenbrunn

Feldkreuze, Bildstöcke, Gedenkstätten und Grenzsteine im Kreis Sigmaringen “ so heißt das Buch, das Willi Rößler verfasst hat und am 22. November 05 vor einem großen Publikum vorgestellt wurde. Landrat Dirk Gaerte begrüßte die erschienen Gäste und hob besonders die Leistungen des Autors hervor. Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins Reinhard Wolf stellte sodann das Buch vor: Zunächst werden in dem Buch die einzelnen Artend er Feldkreuze dargestellt, das Material, den Standort, die Hintergründe. Als Beweggründe werden angegeben, dass die Sakralen Denkmale zur Ehre Gottes aus einer tiefen Religiosität erstellt wurden, aber auch als Bittkreuze, Dankkreuze, Gedenkkreuze. Bei den Bildstöcken werden vielfach Heilige dargestellt, die bei ganz bestimmten Nöten um Hilfe gebeten wurden. Weltliche, geschichtliche Denkmale finden genau Erwähnung. Letzten Endes dürfen im Dreiländerkreis Sigmaringen die Landesgrenzsteine nicht fehlen. Das Buch ist so gestaltet, dass jeweils auf einer Seite Text und Bild eines Themas abgehandelt wird.

Dreiländereck – Blindloch
Auf Veranlassung von Gaukulturwart Willi Rößler wurde von den beiden Landkreisen Sigmaringen und Tuttlingen an der Strasse Buchheim – Beuron eine Grenztafel aufgestellt, aus der die Grenzen der früheren Länder Baden, Hohenzollern und Württemberg ersichtlich sind. Daneben steht eine chronologische Beschreibung der Grenzverläufe.

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Grenz- und Info-Tafel

Trachtenschau des Landkreises Sigmaringen am 20.10.2007

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Heimatgeschichtliche Führungen werden angeboten.

Verantwortlich zeichnete der Willi Rößler, Am Schönenberg 7/1, 72488 Sigmaringen, Tel.: 07571-13436

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